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und von Stund an ihr völliges Zutrauen gewannen.Das einzige was sie l>ey dreier Unterhandlung für sichselbst thaten, war, daß sie die Kayscrinn um die Gna-de ersuchten, cs ihnen nie ;u verheeien, wenn sie etwaneue Bewegungen unter ihrer allen Gegenparthey mc-rrkcn sollte, damit sie Zert gewönnen, die gehörigenMaaßregeln zu ergreifst«. Für diese Gefälligkeit ge-lobten sie ihr den kräftigsten Beystand, und verspra-chen, alles mögliche anzuwenden, um ihren Sohn in fei-neu rechtmäßigen 'Ansprüchen zu nnccrstüHen. DieseVersicherung bekräftigten sie noch mit einem Eyde, undbrachen darauf diese Unterredung geschwind ab, umsich nicht durch noch längeres Verweilen verdächtig zumachen. Ißt hatten auch sie ihr Herz erleichtert undkonnten nun immer mir dcm frohesten Gesichte vor demKayser erscheinen. Wenn es ihnen auch nicht immerso wohl war, als man es dem äußern Schein nachvermukhm sollte, so waren sie doch beyde, vorzüglichAlexius, zu große Meister in der Verstellungskunst,als daß sie sich in irgend einem Stücke bloß gegebenhatten.
Unterdessen wurde die Cabale gegen sie immer ernst-hafter, und die Kayscrin berichtete ihnen, der genom-menen Abrede gemäß, alle Kunstgriffe, durch welcheman sie bey ihrem Gemahl in Ungnade zu stürzen such-te. Es kam endlich so weit, daß zwey Freygelafsene,die am Hose sehr viel galten, sich Vornahmen, die Com-nener aus immer aus dem Wege zu räumen. Aberauch dieses ward ihnen vcrrakhen. Sie nahmen des-wegen Abrede miteinander, daß sie nicht mehr bcysam-mcn, sondern jeder einzeln, einen Tag um den andern,bey Hofe erscheinen wollten, damit wenigstens Einer sichretten könnte, wenn der Andre in die Hände der Feindefiele. Allein das. Glück wollte ihnen besser als diese