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tigkeit das Vergehen seines Vorgängers nicht entgeltenlassen konnte.
Die Freymüthigkeit, mit der Raul zum Herzog re.dete, hatte ihm beynahe das Leben gekostet. Der Pseu-domichael, sonst Räctor genannt, kam vor Zorn ganzausser sich, als er sähe, daß man ihm so ungescheut dieLarve abziehen wollte. Robert hatte schon vorher ei-nen Unwillen auf Rauln geworfen, weil sein BruderRoger zu den Kaiserlichen übergetrcten war, und ih-nen von den KricgSrüstungen Roberts vorläufige Nach,richt gegeben hatte. Raul merkte bald, wie wenigSicherheit hier für ihn sey, und flöhe zu Bohemund,der ihn in Schutz nahm. Auch gegen Rogern tobteRaecor aufö heftigste, schrie, schlug sich auf die Hüfte,bac Roberten um die einzige Gefälligkeit, ihm, wenner Kaiser scyn würde, diesen Menschen auSzulicsern,und vermaß sich unter einem hohen Eyde, daß er ihnalsdann mitten in der Stadt wolle aufknüpfcn undjämmerlich zu Tode martern lassen. Dieß klingt nunfreylich sehr fürchterlich, betrachtet man aber diesenAustritt beym rechten Lichte, so kann nichts lustigerseyn, als dieses Poffenspiel, wo ein Betrüger den an«dem wissentlich belügt.
Robert kannte seinen Mann sehr gut, aber erfand in ihm das schicklichste Werkzeug, seine herrsch-süchtigen Entwürfe zur Ausführung zu bringen. Einvertriebener Kaiser, der mir ihm verschwägert war, undallenthalben im Pomp aufgeführt wurde, mußte aller-d-iigS viel Aussehn machen, und großen Zulauf erregen.Gicng die Sache nach Wunsch, und hatte Robert erstftmen Zweck durch den Betrüger erreicht, so war auchinchrS gewisser, alS das; er ihn wieder mir Schimpfund Schande von der Bühne würde abgeführt haben.
^ Räctor