legen, durch die sie Key jedem Schritt zur Erde gezo-gen wurden. Im ganzen Lande sah und hörte mannichts als Wehklagen, Seufzen und Thränen. Hierschied der Mann von seinem Weibe; dort gaben Elternmit beklommnem Herzen ihrem Sohn den letzten Segenauf den Weg; und dort hieng der Bruder an dem Halseseiner Schwester, um ihr vielleicht auf ewig Lebewohlzu sagen. Allen diesen Vorfällen, bey denen sich dasmenschliche Herz empört, konnte Robert ganz gelassenzusehen, ohne im mindesten den Gewaltthätigkeiken zusteuern. Er ließ die Aushebung so lange fortsetzen,bis die gehörige Anzahl Rekruten vollständig war. Alsdieß geschah, befand er sich noch zu Salerno, wo erdie Angelegenheiten der Lombardei) in Ordnung zu brin-gen, und die Gesandten abzufertigen hatte: ein ansehn-licher Theil der Armes war aber schon nach HpdruntvorauSgegangen. Mit dem Pabst verglich er sich soweit, daß er seinem Sohn Roger, den er zu Apulienals Statthalter zurück ließ, und seinem Bruder Bori>tylas den Auftrag gab, den römischen Stuhl auf daskräftigste gegen künftige Angriffe des deutschen Königszu vercheidigen. Seinen jüngern Sohn Bohemund,der ihm in allen Stücken so ähnlich war, daß man ihnfür den leibhaften Vater halten mochte, schickte er mitschweren Truppen voraus in die Gegend von Aulon imkaiserliches Gebiete. Bohemund eroberte in kurzerZeitComini, 2"'icho und Aulon. Wo er sich sehen ließ,bezeichnet er seine Schritte mit Feuer und Schwert,und eröffnet gleichsam das traurige Vorspiel dessen,was noch Nachfolgen sollt. Endlich brach auch Ro-bert nach Hydrunt auf, wo er einige Tage auf seineGemahlin Gaita warten mußte, die mit ihm in denKrieg zog, ein fürchterliches Weib in soldatischer Rü-stung. Als sie angekommen war, gieng der Zug nachDrittdusi, das den bequemsten Hafen in ganz Zapygia
hat.