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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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sonrn anvektraue. Dagegen warf Heinrich deinPabste vor, er habe sich unrechtmäßiger Weise, ohneseine Genehmigung auf den päbftlichen Stuhl geschwun-gen, und drohte, ihn schimpflich seiner Würde zu ent-setzen, wenn er sie nicht freywillig niederlegte. DerPabst fühlte sich durch diese Erklärung aufs heftigstebeleidigt. Er ließ die Gesandten des Königs unmensch-lich peitschen, ihnen Kopf und Vart scheercn und doch ich verschweige diese Grausamkeit, um nichtdie Schaam zu verletzen, die meinem Geschlechts undnoch mehr meinem Stande geziemt. Handlungen derArt kleiden einen Christen gar schlecht, und am schlech-testen einen Bischof. Zch verabscheue schon den bloßenVorsatz dieses Barbaren, wie viel mehr also die That.Selbst meine Feder und mein Papier sind mir zu lieb,als daß ich sie durch Aufzeichnung solcher Greuel ver-unreinigen sollte. O Zeiten, o Sitten! So weitkonnte sich ein Bischof herabwürdigen, ein Bischof, dernach dem stolzen Vorgeben der Lateiner, über die gan-ze Erde gebietet. Schade für sie, daß dieses Vorgebenkeinen Grund hat. Als der Sitz des Kaiserthums, derSenat und die ganze Regierung nach Constantinopelverlegt ward, siel auch das Primat des römischen Bi-schofs dem unsrigen zu. Alle Kaiser der Reihe nach,und die Synode von Chalcedon haben dieses Vorrechtdes Constantinopolitanischen Stuhls anerkannt undbestätigt«

Der römische Pabst hatte seine Rache so ausge-sonnen, daß der deutsche König es nokhwendig fühlenmußte, wen sie eigentlich angienge. Der Ausbruchdes Kriegs war unvermeidlich. Robert hatte bishermit dem Pabste nicht im besten Vernehmen gestanden.Eine Verbindung zwischen dem erstem und dem deut-schen König würde für den letztem zu fürchterlich gewe-

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