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einem offenbaren Kriege, den Robert längst gewünschtund beabsichtiget hatte.
lU!» Ausserdem will man auch noch, wie ich selbst ge-zw ^ hört habe, behaupten, daß sich ein gewisser Mönch, Na-menö Ractor I. für den Kaiser Michael auSgegebcn, undin Roberts S6)utz begeben habe. Michael kam nachdem Diogenes zur Regierung, er wurde aber bald vonBotaniateö verdrängt und in ein Kloster gesteckt, wo> er sich anfangs als Mönch, darauf als Erzbischof klei-. ^ dete, welches er khun mußte, um seine Person gegen^ i den schwachen, wankelmüthigen Botaniateö vor em-psindlichern Beleidigungen zu decken. Jener Rärtorwar also nichts als ein Betrüger, der seine erdichteteRolle bloß in derAbsicht spielte, um Roberten wider dasliM ^mische Reich aufzuhetzen. Er soll ihm, wie man mirerzählt hat, sein Schicksal auf das kläglichste vorgestellt,mm und den armen Conftantin bitterlich beweint haben.
/bm,! Nach einer andern Sage verhält sich die SacheLv wieder so. Robert hatte schon lange einen Feldzug ge«LchiE gen die Kaiserlichen im Sinne geführt, war aber im«ütt. - mer durch verschiedne Große seines Hofs, sogar durchM stine eigne Gemahlin daran verhindert worden, diekn," einen so ungerechten Krieg gegen eine christliche Machter ^ nicht zugeben konnten. AuS dieser Verlegenheit halfer sich durch folgende List. Er schickte einige Personen,iz «i l dje am sein Vorhaben wußten, nach Crotona, mit demMl Auftrag, sich dort nach einem Mönch umzusehen, dereine Wallfahrt nach Rom vorhabe, und dem Aeußern^ lI nach viel verspräche. Es glückte ihnen den Ractor zu^ «i finden, der als ein gewandter, verschlagner Menschlehr woel in ihren Plan paßte. Nachdem sie mit ihmvöllig einverstanden sind, lassen sie an Robert einM Schreiben ergehen, worin sie idm berichten, daß der
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