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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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^ Wilhelm der sich zu nichts weniger, als zu Hinterlist^ versieht, folgt getrost dem Beyspiele Roberts, steige^ vom Pferde und streckt sich auf den Boden hin, wo erj.?? den Kopf auf die Hand gestützt, die Unterredung eine^ Zeitlang fortfetzc. Robert, um ihn noch mehr in seiner, 2 ? Sorglosigkeit zu bestärken, verspricht ihm Ergebenheitund Treue, und nennt ihn seinen Herrn und Wohlthä-ter. Den Gefährten Maskabels wurde darüber dieZeit gar zu lang. Es schien ihnen, als wenn sich zwi-^ i"!- schen beyden ein ganz neues sehr vertrauliches Gesprächangesponnen habe, das noch lange währen könne. Da-zu kam, daß es eben ein recht heißer Sommertag, undPU zwar gerade um die Mittagszeit war. Sie stiegen"HP also auch ab, und setzten sich in den Schatten der Bäu-"/Äi me oder der Pferde: einige gierigen sogar nach Hause»Um Kaum hat dieß Robert bemerkt, so verändert er plötz-!ich seine Miene, fährt mit verrätherischer Hand gegen^ seinen Schwiegervater und ringt so lange mit ihm, bismA sie beyde vom Hügel herab stürzen. Nun war aberMil auch Wilhelm in seiner Gewalt. Die vier, im SumpfkiitsM versteckten, Männer schleppen ihn gebunden fort. Der>6 K auf dem andern Hügel verborgne Hinterhalt bricht eben-W falls hervor, und überreicht dem Robert feine Rüstung.M k Wilhelms Leute wollten zwar einen Versuch wagen, ih-K ren Herrn zu bcfreyen; Robert aber erlegte einen vonihnen und machte dadurch die übrigen so mukhlos, daßMg sie sich unverzüglich zurück zogen. Der becrogne ge-fangne Maskabel wird auf dieselbe Burg gebracht, dieer seiner Tochter zum HcurachSgut mitgegebcn hatte.Diese Stadt hatte damals schon ihren eignen Burg-vogt, und hieß daher mit Recht Phruricn (Burg).

^ Hier mußte er viele und grausame Mißhandlungen

^ ausstehen. Es ward ihm ein Zahn nach dem andern

auö dem Munde gerissen, und auf jeden eine schweree Summe gerechnet, die man ihm abfordme. Als er

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