Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
30
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ser Gallier aus seiner eigenen Armee, ein edelmüthi-ger und tapfrer Krieger. Dieser, im Wahn, es scydicß einer aus dem feindlichen Heer, weil Alexius gera-denwegs davon her kam, und das blutende Schwertnoch in seinen Händen schwang, rannte mit Ungestümauf den letztem los, und versetzte ihm einen so derbenLanzenstoß auf die Brust, daß er ihn beynahe vomPferd geworfen hätte. Mein Vater aber hielt sich festim Sattel, ries den Gallier bey seinem Namen, unddrohte ihn, das Haupt abzuschlagen, biß sich dieserbesann, die Verwirrung und Finsterniß zur Entschul-digung anführte, und um Gnade bat.

So gieng es die Nacht über. Als endlich dieSonne den Horizont brschien, waren die Hauptleuteund Obersten des Basilakus geschäftig, ihre auf Plün-derung zerstreuten Truppen wieder in Reihen und Glie-der zu bringen. Auf der andern Seite stellte auchAlexius die seinigen in Schlachtordnung und suchte aufsneue den Feind. Unterdessen bestieg des BastlakuSBruder Manuel einen Hügel, und rief mir starkerStimme von da herunter: ,,Basilakus hat gesiegt.Ais dieses ein gewisser Basilius Kurtikus hörte, einunerschrockner tapfrer Soldat, ehmals Dienstmannund Begleiter des Niccvhoruö Vriennius, von demoben fdie Rede gewesen, so trat er aus dem Treffen,heraus, und eilte jenem nach auf den Hügel. Ihmsprengte Manuel mit gezogenem Schwert und verhäng-tem Zügel entgegen, Kurtikus aber ohne von seinemDegen Gebrauch zu machen, versetzte ihm mit einemStocke , der an dem Sattelzeugs befestigt war, einenso unsanften Streich auf den Kopf, daß er niederstürz-ke; woraus er ihn zum Gefangenen machte, und wieeine gefundene Beute zu meinem Vater schleppte.Jetzt ergriffen die noch übrigen Truppen des Basilakus

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