Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

-8

Kameraden, rief er seinen Begleitern zu, man hatuns einen Streich gespielt. Drangen müssen Mir fech-ten." Und kaum hatte er dieses ausgesprochen, unddem Lager den Rücken zu gewandt, so zog ihm AiexlusKomuenes sedon an der Spitze jemes kleinen Hausensentgegen. Ein Einziger Mann wars, der sehr seineSchuldigkeit chat, und sich bemühte die zerstreutenTruppen zu sammeln und in Schlachtordnung zu stellen,ein Einziger sage ich, denn alle übrigen waren mitPlünderung des Lagers beschafftigr, welches Aiexniseben dieser Ursache wegen preiß gegeven harre, um siezerstreuten Soldaten desto leichter über den Haufen zu.werfen. In diesem einzigen Mann, der sich zugleichan Länge des Körpers und durch de» Schumner seinerRüstung vor allen übrigen auszeichnete, glaubte meinVarer den 'Anführer Basiiakus selbst zu erkennen, da.her drängte er sich an ihn und hieb ihm mir einemSchwerdstreich die rechte Hand ab, womit derselbedie Lanze hielt. Als die wenigen, weiche sich auf Er-mahnen dieses Kriegers angefangen hatten m Ordnungzu stellen, dieses bemerkten, verloren sie den Muth,und zerstreuten sich von neuem. Jener Verwunderewar indessen nicht Basiiakus selbst, sondern einer sei-ner Vertrautesten, der ihm aber an Tapferkeit nichtsnachgab. Alexius benutzte seinen Vortheil, drangmit Ungestüm in die bestürzten feindlichen Haufen ein,sitzte ihnen aus der Ferne mit Pfeilen, und in der Nä-he mit dem Sperre zu, ließ sie durch ein tobendes Siegs-geschrey in Schrecken jagen, und nutzte die Finsterniß,sie in Verwirrung zu bringen. Gegend, Stunde undjeden Umstand wußte er zu einem Werkzeug des Siegszu machen, und alles was ihm vorkam gerade dazu,wozu es am geschicktesten war, zu gebrauchen. Indemer den Feind irrte und mit Schrecknissen erfüllte, be-hielt Er selbst seine ganze Gemüthöruhe und Beson-

nenheik,