Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

zum Kaiser aus, und schleppte eine Armee in der Irrehinter sich her. Wo er hinkam, wurde er von denGlückwünschungen des Landvolks empfangen, undvon dem BeyfallSgeschrey seines kriegerischen Pöbelsbegleitet, der, durch seine Scheintuqenden verführt,keinen der Kaiserkrone würdiger glaubte. Kühn undtapfer übrigens war er und ein männliches Herz schlugin seinem Buken. Auch der Blick seiner -ugen hatteetwas königliches, seine Stimme laut und schreckhaftwie der Donner, konnte von der ganzen Armee ge-hört werden, und ein einziger Ruf von ihm in derSchlacht Much geben und nehmen.

Mit solchen Naturgasen, solchen Glückögüternausgerüstet, und noch überdies von einem auSerlesenenKriegsheer umgeben, setzte sich BasilakuS bey Thessalo-nich und mein Vater von nichts als seiner Klugheit undseinem Heldenmuch begleitet machte sich auf, ihm , wieeinem ungeheuer» Typhon oder hunderthändigen Gi-ganten entgegen zu gehen. Er hatte von dem vorher-gehenden Krieg den Staub noch nicht abgeschüttelr,das Blut der Feinde von Schwert und Hand nochnicht abgewischt, so stürzte er sich schon wieder, gleicheinem ergrimmten Löwen auf diesen neuen Zähnefletschen-den Feind. Zuerst postirte er sich an dem FlusseBarbar, wie ihn die Einwohner nennen, der vonden benachbarten Bergen MösienS fließt, und nachdemec die Gegenden zwischen Berrhöa und Thessalonichdurchströmt, in unser abendländisches Meer sich er-gießet. Alle großen Flüsse aber haben das eigene, daßsie mit dem Sand, den sie in unausgesetztem Laufe her-betreiben, ihr eigenes Bette verstopfen, daher siedenn austreten, sich andre Wege wölben, undzwischen dem neuen und alten Bette einen Raum übriglassen. Dieses nun wurde AlepiuS auch hier gewahr,

B 5 und