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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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17
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nachgaben, im Kampfe vermenge, will ich erst dasBild eines jeden entwerfen, und aus dieser Schilde,rung den Leser errathen lassen, welchen von beydendas Glück wohl begünstigen dürfte.

Ein überlegenes streitbares Heer, das ein so treff-licher Feldherr, wie er, meisterlich zu stellen und zugebrauchen verstand, mußte die Hoffnungen desBrien-niuö nicht wenig erheben; AlepiuS hingegen mußte sichganz allein auf sich selbst verlassen, und hatte der Ue-bermacht seines Feindes nur Verschlagenheit entgegenzu setzen. Schon näherten sich beyde einander, undeine Schlacht war unvermeidlich. Brienniuö warder erste der sich in Bewegung setzte, und den Feindin Calabryen (die schönen Quellen) aufsuchte, wodieser gelagert war, und durch diese glückliche Stellungseinem Gegner den Weg verlegte Seine Armee hatteBrienniuö in zwey Flügel getheilr. Den rechten,der aus theffalischer Reuterey, und fünftausend MannFußvolk, größtenkheils Italienern und dem UeberrestderTruppen bestand, die Maniaceö in Sieilien angeführthatte, (;) und zu welchem noch einige nicht »»kriege-rische Bundsvölker stießen, befehligte sein Bruder Jo-hannes; den linken Flügel, auf welchem die Thrazierund schwerbewasneten Macedomer standen , dreitausendMann in allem, führte TarchanioceS; für sich selbstnahm Brienniuö das Mittel, welches die tapfre Ma-kedonische und Thrazische Reuterey und der Kern sei-ner Leibwache ausmachre. Alle ritten rhessalischePferde, die Sonne spielte auf ihrer geschliffenen eiser-nen Rüstung, und weit umher leuchteten die Feder-büsche auf den glänzenden Helmen. Schrecken erfülltejedes Qhr, wenn sie ihre Schilde aneinander schlugen,und das Wetterleuchten ihrer Waffen blendete die Au-gen. Mitten unter ihnen ragte Brienniuö um einenDenkwürd»gtQ. L. B Kopf