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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
16
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Da es sich so mit den Truppen im Morgenlandeverhielt und die abendländischen alle dem Brienniuszuströmten, so konnte die Kriegsmacht des Reichsnicht anders als schlecht bestellt seyn. Was noch übrigwar bestand aus einigen Unsterblichen (z) die seitgestern und ehegcstern angefangen hatten mit Schwertund Speer umzugehen aus einigen weni-gen Hülfskruppen, die der Fürst der C.homatsner(4) hergab und einer geringen Anzahl gallischer Mann-schaft. So war die Armee beschaffen, welche die Mi-nister des Botoniates meinem Vater mirgaben, mitdem Versprechen, solche noch durch türtische Hülfs-völker zu verstärken. Dabey trug man ihm auf, so-gleich damit auf den Briennius loszugehen, wobeyMan sich freylich mehr auf die Klugheit und Kriegs«»fahrcnheit des Feldherrn, als auf die Starke seinerMacht verließ. Ohne die türkischen Hülfstruppennoch erst abzuwarten, verließ Alexius, sobald er mir sei-ner Ausrüstung fertig war, die Hauptstadt, und giengdem Feind, den er schon auf dem Anmarsch wußte,bis nach Thrazien entgegen, wo er bey dem StromAlmyrus ein Lager schlug, jedoch ohne sich darinn zuverschanzen. Weil ihm hinterbracht wurde, daß sichBriennius bey Kedokrum gelagert hatte, so hielt eres für rarhsamer, in einer gehörigen Entfernung vonihm zu kampiren, damit dem Feind die Schwächeseines Heers nicht so sichtbar und dieser dadurch ver-sucht werden möchte, sich mit seinen geübten, und anZahl überlegenen Truppen mir einer dünnen Schaarvon Anfängern zu messen. Seine Absicht war, denKrieg nicht mit offenbarer Gewalt sondern mit List zuführen, und wo möglich den Sieg nur zu stehlen.

Bevor ich aber diese Heyden Helder;, die einanderweder an KrreZserfahmng noch an Tapferkeit etwas

nach-