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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
15
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MUS stammte aus einem der edelsten Geschlechter undgalt für den besten Krieger seiner Zeit. Groß undmännlich war seine Gestalt- angenehm seine Bildung,an Reife des Verstandes wich er keinem, und an" "W Starke der Glieder konnte sich niemand mit ihm mes-^ sen. War irgend einer zum Thron gebohren, so war^ Er'S; schon der bloße Anblick seiner Person gewannH ich ihm, noch eh er den Mund aufthat, alle Herzen; Sol-eis^ daten und Bürger erklärten ihn einstimmig für denWürdigsten, im Orient sowohl als im Occident dieEM höchste Würde zu bekleiden. Wo er nur erschien öfne-ten sich ihm alle Städte, die Einwohner kamen ihm, UM mit offnen Armen ntgegen, und begleiteten ihn miti M frohem Zuruf und Gepränge. Alles dieß beunruhigteMm den NicephoruS Boconiates um so mehr, da Brien«f H niuS an der Spitze eines zahlreichen Heeres stand, undl-M das ganze Reich schwebte jetzt in Erwartung, welchesm U Oberhaupt ihm würde gegeben werden.

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Endlich ward beschlossen, meinen Vater AlexiusKomneneö, der damals die Würde eines Großdome-stikuS (2) bekleidete, dem Brienniuö entgegen zu stel-len. Man gab ihm dazu die wenigen Truppen, diedamals bey der Hand waren; in einer schlechter»Kriegöverfaffung hatte sich das Rstch nie befunden.Die morgenländischen Armeen waren dahin und dort-hin zerstreut, die Grenzen des Reichs gegen die Tür-ken zu decken, die fast alle Länder zwischen dem Helle-spont und dem schwarzen Meer in Besitz genommen,und an dem agäischen wie am syrischen Meer, an derpamphilischen und cilicischen Küste ihre Herrschaft auS-gebreiter hatten.

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