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gehabt habe, mein Geliebter, antwortete ihm Alerius,werde ich dir ein andermal zu wissen rhun" und fürdießmal blieb es bey diesem. Bald nachher aber führ-te er ihn in ein abgelegenes Zimmer deö Hauses, undHier nahm er Urseln den Verband von den unversehr,ten Augen, und zeigte jenem ihren frischen lebendigenGlanz. Docean, von diesem Anblick aufs äussersteüberrascht und seiner Sinne kaum mächtig, befühlteverwundernd seine eignen Augen, gleichsam als wollteer erst prüfen ob er auch wirklich sähe, ob es Zaubercysey, oder ob ihn ein Traumgesicht tausche. Endlicherber als er das menschliche Herz meines Vaters Ale«piuS nun mit voller Ueberzeugung erkannte, ward seinErstaunen zur Freude, und unter feurigen Liebkosun-gen drückte er seinen Vetter in die Arme. Bald wur-de diese Begebenheit ruchbar, der ganze Hof deö Mi-chael nahm Antheil an dieser Freude, alles wünschtedem Alepiuö Glück, und das Gerücht seiner Mensch-lichkeit drang endlich selbst bis zum Kaiser.
Nicht lange nach diesem Vorfall wurde mein Va-ter von dem Kaiser Nicephoruö Botoniateö, der unter-dessen den Thron der Cesaren bestiegen, nach dem Qc-»idcnt geschickt, wo sich NicephoruS Brienniuö alsKaiser aufführte und alle Provinzen beunruhigte.Nachdem nehmlich Michael Dukaö den Purpur mitdem Talar vertauscht hatte, nahm Boroniaces Besitzvon dem Kaiserthron, und vermählte sich, wie nachherumständlicher gesagt werden wird, mit der KaiserinMaria, der Wittwe des noch lebenden Kaisers. AberBrienniuS, noch zu Michaels Zeiten Herzog der Dyr-rhachischen Provinz strebte öffentlich und ehe Botonia-tes noch zur Regierung kam, nach der Krone, undhatte, da der Thron bereits ledig stand, eine Empö-rung gegen den Michael angesponnen. Dieser Brien-