Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

13

brvchen, überzeugte die Bürger, in deren Ohren e§schallte, daß die Blendung wirklich geschehen sey, und^ diese traurige Neuigkeit wurde schnell durch die Stadtverbreitet. 'Jetzt also, da von diesem blinden Menschen^ ^ nichts mehr zu hoffen war, eilte jeder, um sich wenig-, > ^ stcns den Schein des Gehorsams zu geben, seinen"" Geldbeytrag einzuiiefern. So gelangte Alexius durchliil"/ ^ine glückliche Lift zu seinem Zwecke, ohne seine Hand. ^ mit Blut zu beflecken. Den Gefangenen fuhr man^ fort aufs schärfste zu bewachen, und um das Volk in«»M zu erhalten, mußte er einen Verband um

^ N die Äugeiss tragen. Aber mit diesem glücklichen ErfolgntW war Alexius noch nicht zufrieden. Am der Ein-

pörung keine Zeit zu lassen, sich wieder zu erhöhten,^ benutzte er die erste Bestürzung, überfiel die abgefalle-w-W Städte, und brachte in kurzer Zeit alle wieder zumnmT" Gehorsam zurück. Nach diesen glänzenden Verrich-k tungen zeigte er sich der Hauptstadt als Sieger wieder,und genoß nun im Schooß seiner Familie eine Zeit-lang der Ruhe, wahrend welcher Zeit ihm das Schick-i, ml: sal eine Gelegenheit zuführte, gewissermaßen das

Wunder des Herkules zu erneuern, wodurch er demAdmet seine todte Gattin lebend wieder gab. Vonir,M einer Schwester des Kaisers, Isaak KomneneS, lebteW» ib damals ein Enkel, Docean, des Alexius Vetter, ein.>5^ Mann, der durch die Würden, die er bekleidete, wiedurch den Adel seines Geschlechts ausgezeichnet war»K E Als dieser Urseln mit verbundenen Augen, und unterBtiefem Stöhnen einmal vorbeyführen sah, und vondem traurigen Glücköwechsel dieses rapfern ManneSK gerührt wurde, hielt er sich nicht langer, sondern fiengan, meinen Vater Alexius mit bittern Vorwürfen znüberhäufen, daß er diesen Helden, dessen Erhaltung»ö^tte heilig seyn sollen, so jämmerlich habe ver«stümmeln^ lassen können.Was für Gründe ich dazu^ gehabt