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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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rmd alles vor sich her niederzuwerfen, wurde meinemVater eine eigne Armee von dem Kaiser Michael an-vertraut, an deren Spitze er wo möglich die fernemFortschritte deö Feindes aufhalten sollte. Diesen Auf-trag erfüllte Alepiuö mir einer Klugheit und Tapferkeit,die eines EmiliuS und Scipio und eines HannibaiS,seiner erhabenen Muster, nicht umvctth gewestn wä-re, und in weniger Zeit gelang es ihm, einemJüngling, den reissenden sauf dieses Feindes zu hem-men, der daö römische Reich bereits au den Rand desVerderbens geführt hatte. Mit schnellem Blicke ent-deckte er sogleich was zu thun war, und schneller nochführte er aus. Um dieselbe Zeit hatte ein andrerbarbarischer Heerführer Tutak in dem Drient einHeer aufgebracht^ womit er die Römer bedrohte. Mitdiesem Tutak nun wollte sich Ursel, der eben damalsvon meinem Vater aufs äusscrste bedrängt war, ver-einigen und gemeinschaftlich mit ihm gegen die Römeragiren. Aber eben dieses warS, was mein Vater auföallersorgfältigste zu verhindern strebte. Er kam demGallier bcy dem Barbaren zuvor, und sparte wederWorte, noch Versprechungen, noch List, ihn auf römi-sche Seite zu ziehen. Und in solchen Künsten warmein Vater Meister; nie war eine Sache so verzwei-felt, daß sein fruchtbarer Kopf nicht immer noch Wegsgefunden hätte, zu entkommen. Davon legte er jetzteine Probe ab, indem er diesem Tutak folgendes Vor-stellen ließ.Dein Sultan, ließ er ihm sagen, undmein Kaiser sind Freunde, und dieser Gallier mußbeyden aus gleiche Art fürchterlich seyn. Jetzt zwarläßt er von Persien ab, um seine Kräfte gegen unszusammenzuziehen, aber glaube darum ja nicht, daßer es ausrichtig mit euch meyne» Er fühlt sich sitztnur nicht stark genug, um auch euch die Spitze zu bie-ten, und sucht daher durch List und Aufschub allmäh«

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