Umvtt'salhistorische Uebersicht rc. xi. i
litlschen Verhandlungen keine Stimme. DasSchwert gab Adel, weil es vvn Freyheit undEigenthum zeugte.
Die Ländertheilung war ungleich ausgefallen,weil das Loos sie entschieden, und weil der Rotten»führer eine größre Portion davon getragen hatte,als der Gemeine, der Heerführer eine größre alsalle übrigen. Er hatte also mehr Einkünfte, als erverbrauchte, oder Ueberfluß; folglich Mittel zumLuxus. Die Neigungen jener Volker waren aufkriegrischcn Ruhm gerichtet, also mußte sich auchder Luxus auf eine kriegrische Art äußern. Sichvon auserlesenen Schaaren begleitet, und an ihrerSpitze von dem Nachbar gefürchtet zu sehen, wardas höchste Ziel, wornach der Ehrgeitz jener Zeitenstrebte, ein zahlreiches kriegrisches Gefolge die präch-tigste Ausstellung des Reichthums und der Gewalt,und zugleich das unfehlbarste Mittel, beydes zuvergrößern. Jener Ucberstuß an Grundstückenkonnte daher auf keine bcßre Art angewendet wer-den, als daß man sich kriegerische Gefährten damiterkaufte, die einen Glanz auf ihren Führer werfen,ihm das seinige verthcidigcn helfen, empfangeneBeleidigungen rächen, und im Kriege an seinesSeite fechten konnten. Der Häuptling und derFürst emäußerten also gewisse Stücke Landes,
c z nicht