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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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XXII
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XXII Utilvetsalhistorische Übersicht rc.

den Staub, und eine tolle Willkühr darf in demfeinen Räderwerk einer geistreichen Ordnung wüh-len; aber auch in diesem wilden Tumult ist dieHand der Ordnung geschafftig, und was den kom-menden Geschlechtern von den Schätzen der Vor-zeit beschieden ist, wird unbemerkt vor dem zerstö-renden Grimm des jetzigen geflüchtet. Eine wüsteFinsierüiß breitet sied jetzt über dieser weitenBrandstätte aus/ und der elende ermattete Ucber-rest ihrer Bewohner hat für einen neuen Siegergleich wenig Widerstand und Verführung.

Raum ist jetzt gemacht auf der Bühne undein neues Vvlkergeschlecht besetzt ihn/ schon seitJahrhunderten, still und ihm selbst unbewußt, Lnden Nordischen Wäldern zu einer erfrischendenKolonie des erschöpften Westen erzogen. Rohund wild sind seine Gesetze/ jeine Sitten; aber sieehren in ihrer rohen Weise die menschliche Natur/die der Alleinherrscher in seinen verfeinertenSklaven nicht ehret. Unverrückt / als war ernoch auf sali sch er Erde, und unversucht von'den Gaben/ die der unterjochte Römer ihm anbie-tet/ bleibt der Franke den Gesetzen getreu/ dieihm zum Sieger machten; zu stolz und zu weise,aus den Händen der Unglücklichen Werkzeuge desGlücks anzunchmen. Auf dem Aschenhaufen rö-mischer Pracht breitet er seine nomadischen Gezette

aus.