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7)r. Max Rimze.
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daß er selbst doch in erster Reihe zu denen gehört, die z. B. fürdas tiefer, breiter und edler angelegte Lied mit den vernehmlichstenGrnndton angeschlagen. Nicht Loewe hat später ignorirt. sonderner ward später ignorirt. Man sagt oft, er habe Schumann unbe-achtet gelassen. Bevor nun aber dieser Behauptung Gewicht beizu-messen wäre — gelegentliche Äußerungen Loewe's, die ganz privaterNatur waren, sind auf ihren rechten Zusammenhang zurückzuführen;Loewe that nicht selten mit feiner Vornehmheit und in etwas sar-kastisch angelegter Laune beiher Äußerungen, die dem weniger Ver-trauten unbegreiflich erscheinen mochten —, fällt die Beobachtungviel schwerer in die Wage, daß gerade Loewe, als Schumann mehrund mehr zu allgemeiner Anerkennung gelangte und den ersten mu-sikalischen Größen beigezählt ward, über Gebühr vernachlässigtwurde. Sollte er auf Grund des Schumann'schen Liedes sich aufneue Bahnen in seinem, für großartigen Gesang so sehr befähigten,musikalischen Geist einlassen? Wußte er denn nicht zur Genüge, wieviel Schumann gerade ihm und der von ihm ausgehenden Anregungverdankte? Sollte er seine Balladendichtung nach Schumann ein-richten, welcher selbst erst durch so ernste Studien aus dem Gebietder Loewe'schen Ballade mit eigenen Balladen hervorzutreten ver-mochte. So weit überhaupt die Musikgeschichte Loewe noch beachtet(Langhans in seinen sonst so trefflichen Vorlesungen über Musik-geschichte übergeht ihn ganz, wo er die Übersicht über die Ent-wicklung der neueren Gesangsmnsik giebt, vieler Anderen zu ge-schweigen), werden sich allemal in den einzelnen Werken hierübermerkwürdige Widersprüche vorfinden, besonders auch in seiner ge-schichtlichen Bedeutung Schumann gegenüber. So geschieht diesauch bei Reißmann (Geschichte der Musik, Das deutsche Lied, ZurÄsthetik der Tonkunst), ob er gleich wiederholt anerkannt hat,von wie nachhaltigem Einstuß Loewe aus die Entwickelung derSchumann'schen Muse gewesen ist. Letzteres muß selbst Ambros(„Culturhistorische Bilder" rc. Seite 92, 101) zugestehen; — daßübrigens der Loewe'sche Einfluß auf Schumann noch weiter als aufdie Balladen gereicht habe, dürften mehrere andere Schumann'scheWerke beweisen, wie „Der Rose Pilgerfahrt" und selbst „Das Para-dies und die Peri" (man vergleiche O. Gumprecht's Urtheil in derNational-Zeitung 1882, Nr. 81). Sollte nun Loewe nach Schu-mann nachmals noch sich bilden, wo er, zumal in dessen Ballade,