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dens, die Lein e, müssen mit vollkommuer Klarheit und Bestimmt-heit begriffen werden ; den Momenten des Sehaffens (soweit sie imSinn und Gefühl des Schaffenden liegen) ist ein gewisses Helldun-kel günstiger, als das strenge Hcrausarbeiten des begriffsmässigenBewusstseins, das oft der Wärme und Naivetät des Sehaffens Ein-trag thut. Selbst bei dem Schüler dürfen diese vielversprechendenEigenschaften nicht ohne Nothwendigkeit zurückgedrängt werden;und eben desshalb ist es wichtig, ihn sobald als möglich zum Schaf-fen , zum Selbsterfinden (wenn auch Anfangs nur mit kargen Mit-teln) heranzuziehen. Es soll ihm -als Lohn vollkommuer Durch-bildung verheissen sein: dass tiefste Aneignung der Lehre zuletztauch der Last des Nachdenkens über die Form entledigen wird,dass er dann über Alles frei schalten, sich ganz frei und sicherseiner innern Bewegung überlassen darf.
Sobald übrigens der Schüler die zweistimmigen Aufgaben be-griffen hat, ist eine Nebenferligkeit zu üben, die ihm künftig beidem Partiturlesen und Schreiben nöthig wird, und die nun bereitsvorbereitet ist. Er denke sich seineSätze in beliebigen Tonarten,schreibe sie aber alle in Cdur, und spiele sie in der vorausge-setzten andern Tonart. Denn künftig wird er Trompeten, Hörner,Klarinetten u. s. w. eben so transponiren müssen.
Zur dritten Abtheilung.Zum vierten Abschnitte.Seite 97.
Die Ueberzifferung der Melodie (Logier’s Erfindung) unddie ganze daran hängende Handhabung der Harmonie ist ein me-chanisches Verfahren, und in sofern ein nicht oder nichtdurchaus künstlerisches. Dies kann nicht verkannt werden,darf aber den Schüler nicht von der vollständigsten Einübung abhal-ten. Er erwäge die Vortheile dieses Anfangs. Erstens werdenihm in der That die nächstnöth igen Harmonien, und diese inder Reihenfolge ihrer Wichtigkeit :
1. a, der tonische Dreiklang,
b, der Dreiklang der Oberdominante,
c, der Dreiklang der Unterdominante,
2. dar Dominant-Akkord,