Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
443
Einzelbild herunterladen
 

443

Von diesen unmittelbar au der Melodie der Oberstimme haften-den Gebilden wenden wir uns zur harmonischen Figurirung; wirbereichern die Oberstimme mit Tönen aus der zum Grunde liegendenHarmonie. Zunächst würde sich etwa diese Weise ergeben (dieBegleitung lassen wir weg),

die ausser den harmonischen Beitönen nur diatonische Durchgängeenthält. Wir schreiten von ihr zu chromatischen Durchgängen fort :

und haben dabei zum ersten Male mannigfaltigere Rhythmisi-rung erlangt. Nur im Vorbeigehn erinnern wir an die reichenund mächtigen Mittel, die der Rhythmus darbietet und die bisauf No. 602 in unsern jetzigen Arbeiten noch unbenutzt liegen,während wir schon in den ersten Abtheilungen (von der ein- undzweistimmigen Komposition) erkannt haben, wie der Rhythmus dieeinfachste Tonfolge vervielfältigen kanD.

Wollen wir die chromatischen Durchgänge aus No. 592 mitden harmonischen Beitönen und der gleichmässigen Weise vonNo. 602 vereinen: so ergeben sich Bildungen, wie diese:

oder, in grösserer Ausdehnung, wie die bei a, b, c versuchten,

oder in weit erstreckter Figurirung wie diese :

fe-

rn

î-ZéëiÜ:

m

dolce.

len,. ZC

x üripiC*s

«der in ähnlicher Weise, aber lebhafter, stärker: