442
:#^=hcfc|
: 1 g '
:-g _ 3
598 g .:
- ©-Pe-PS - S-
^ g;:
J b td —g--
als Grundlage d
-s- " i ■'
ienen mag.
1—
_Q_
Wir beginnen unsre Arbeit mit der
A. Figurirung der Oberstimme .
und zwar zuerst mit diatonischen Durchgängen und Hülfstönen.
I —I—l-i—i-
H—^ — I * -J-h J— l-i— 1-t — I — I — f — 1-| — I — |
-s-
:0:
Der erste, fünfte und sechste Takt bedürfen keiner Erklärung;sie enthalten ausser den Urtönen der Melodie diatonische Durch-gänge und Wechsellöne.
Die Viertelbewegung im ersten Takte lud zur Fortsetzung ein;man hätte im zweiten Takte zweimal g und zweimal J\ oder drei-mal g und einmal f schreiben können; — die harmonische Figuri-rung erschien wenigstens etwas interessanter.
Nun war im dritten Takte Viertelbewegung noch nothwen-diger geworden. Man hätte dreimal e, und dann c schreiben kön-nen ; statt des zweiten e erschien der Hülfston d weniger ein-förmig. Es ist so die Figurirung eines einzelnen Tonesentstanden, aus dessen Wiederholung und einem Hülfstone gebildet.
Der vierte Takt ist Nachahmung des dritten ; mannigfacherund etwas schwunghafter hätte sich dieser und der siebente Taktetwa so
i. j - -
______ _ ^-?—-t--i
_ / i -T 2 r____ : __ r ~m. -- w. . r _ m r i
« /7TV » m ~ r
r r r r . c_ r
— vir • ... 1 r r r... _c_c
darslellen lassen; diegleitung verstehen sich
dadurch nöthigen Aenderungen in dervon selbst.
Be-
Benutzen wir den Gedanken, dass ein einziger Ton durchWiederholung und Umschreibung figurirt werden kann : so bietetsich aus No. 599 folgende tonreichere Gestaltung,
601
ß > »
deren Vollendung und Begleitung, wie auch die der folgenden Bei-spiele , dem Schüler überlassen wird. Auch die freiere Bildung derbeiden letzten Takte, so wie die allmählige Aufhndung und Her-ausbildung ähnlicher Gestaltungen bedarf keiner Erläuterung.