oder irgend eine andre Gestaltung von grösserer Einheit und Energievorgezogen. Auf die obige Figurirung No. 593 würde das letztereMotiv ungestörtere Anwendung gefunden haben.
596
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Hier ist zwischen Hülfston und Lösung nur ein verzögernderTon ; dennoch wird man die erstere Gestaltung (No. 593) lliessenderfinden, da sie die Harmonietöne in ebenster Folge erscheinen undnach dem scharfen Hülfston ausgleichend wirken lässt.
Endlich müssen wir uns erinnern, dass aus Durchgangs- oderHülfstöneu jene Scheinakkorde, Durchgangsakkorde genannt, sichbilden, deren schon S. 283 gedacht worden ist. Auch sie können,gleich wirklichen Akkorden, in die harmonische Figuration gezogenwerden. So ist hier bei a —
der Akkord c-e-g (und b) durch drei Scheinakkorde unterbrochen,die bei b eben so wie er selber in die Figuration treten.
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Siebenter Abschnitt.
Einführung der Durchgänge und Hülfstöne in dieFiguration.
Die Hülfstöne sind aus den diatonischen oder chromatischenDurchgängen hervorgetreten und haben von da ihren Weg in dieharmonische Figuration gefunden. Die Uebung muss daher an diediatonischen und chromatischen Durchgänge geknüpft werden. Wirbenutzen sie, um zugleich die Anwendung der Durchgänge noch-mals in Anregung zu bringen.
Es bedarf dazu nur einer flüchtigen Anweisung, zu der fol-gender Satz