Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
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f statt fis als Hülfston, dem Grundton des Akkordes fis gegenüber,genommen. Der ungetrübtere Melodiefluss vergütet den Wider-spruch des schnell verklingenden Tons, ja lässt ihn künstlerischund im Genüsse des Kunstwerks ganz unbemerkt bleiben.

Soviel über die Durchgänge für sich allein. Mischen wir nundie aus ihnen erfundenen Motive mit den Motiven reiner harmoni-scher Figurirung, z. B.

so sehen wir hier die Durchgangs- oder Hülfstöne in die ihnen zumZiel gesetzten Harmouietöne eingehn.

Nun haben wir schon in No. 588 den Fall beobachtet, dassHülfstöne nicht sofort in den bestimmten Harmonieton eiugehn,sondern zuvor in einen andern Hülfston. Wie viel mehr werdenwir uns gestatten können, die Hülfstöne vorerst in andre Harmo-nietöne zu führen, ehe der Ton der eigentlichen Lösung erscheint!

Hier hätte, wie die untern Geltungsstriche zeigen, dis nach e,f nach e, cts nach d, e nach d gehen sollen ; dies geschieht auch,aber nicht unmittelbar, sondern erst nach dem Zwischentrilt zweierharmonischer Töne. Ein fliessender und dabei doch anregender Gangist das Resultat.

Nicht überall wird übrigens solche Mischung zur Wohlge-stalt führen; besonders dann nicht, wenn die beiden Bestandteileverwirrend in einander dringen. Dies wäre z. B. der Fall,wollte man No. 592 so umgestalten.

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Im ersten und letzten Viertel stellt sich das Motiv wohl klarheraus: im zweiten und dritten verlieren wir aber das Gefühl, dassdie Hülfstöne, fis und cis, sich auf den dritten Ton, g und d, be-ziehen. Sie stehen melodisch dem e und h näher, als sollten sieHülfstöne von ihnen sein; und in diesem Fall hätten wir diato-nische Hülfstöne