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und all’ ihre Unterarten nichts sind, als einfache oder gehäufte,wiederholte Hülfstöne. Sie sind den wesentlichen Melodietönenzugesetzt, erscheinen insofern als Nebensache, und werden dahergewöhnlich mit kleinerer Schrift notirt. Allein man sieht leicht ein,dass sie im Sinn eines Tonstückes wesentlich bedeutsamsein können, — und nur desswegen dürfen die andern Töne we-sentlich genannt werden, weil sie zu der natürlichen Grundlage desGanzen, der Harmonie, gehören; daher man jene Töne ebenfallsmit grossem Noten aufgezeichnet findet, und besonders in denWerken neuerer Zeit, wo sie mehr mit Bedeutung, zu bestimmtemZwecke gesetzt werden, während sie in altern Werken (nament-lich vor C. P. E. Bach und Joseph Haydn) mehr willkührlich, als„Agrémens,“ als beiläufige Ausschmückungen, erscheinen.
Auch in der Form der Hülfstöne können Durchgänge (wiewir schon in No. 584 gesehn haben) in querständiger Weise ein-treten. In jedem einzelnen Falle, wo man sich erlauben will,eine Tonstufe anders im Durchgang oder als Hülfston, andersim dazu gehörigen Akkorde — also scheinbar querständig —einzuführen, ist zu überlegen, ob dazu hinreichender Grund vor-handen ist? In den obigen, No. 584 mitgetheilten Beispielen er-scheinen die Durchgänge gerechtfertigt durch ihre Kürze und be-sonders durch konsequenten Fortgang von halbem Ton zu hal-bem Tone. Auch hier sehen wir in Ober- und Unterstimme
a. 1).
bei a ein cts gegen c, bei b ein fis gegen f auftreten, damit derfliessende diatonische Gang der Stimmen nicht durch übermässigeSekunden im Basse gestört werde. Aus demselben Grunde wirdin diesem Sätzchen g statt gis,
so wie in dieser ähnlichen Stelle aus Don Juan