Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
436
Einzelbild herunterladen
 

436

Folglich können wir ja alle diese Zwischentöne, folglich kön-nen wir auch blos einige derselben übergehen. Statt jener dreiZwischentöne der Terz können wir also nur zwei nehmen.

a. li. c.

' ia

P ' P -

-

r * r

1

VAL \-

: rt- .

- -1- 1 -

Aber welche werdeu im Allgemeinen am zweckmässigstenbeibehallen? Der Zweck des Durchgangs ist: in den Folgetonhineinzuführen. Er muss sich also diesem Ton auf das Engste an-schliessen ; dies ist oben bei a der Fall, wo der Durchgang einenganzen Ton über dem Anfänge beginnt und dann auf das Flies-send st e, durch lauter Halbtöne in den Folgeton hineinführt. Diezweite Form (b) zeigt den Durchgang mehr an dem Aufangs - alsFolgelone haftend, eher zögernd, gleichsam sich entfernt haltendvon seinem Ziele, als fördersam hineinführend; die dritte Form (c)widerspricht mit beiden Durchgangslönen der voraussetzlichen Ton-art, und erscheint insofern als befremdlich und im Allgemeinenunannehmbar.

Mit gleichem Rechte können wir also auch nur einen derDurchgangstüne beibehalten. Dies wird dann am Besten der zu-nächst am Ziele

578

a. I). c.

V M +t -> ß'

~rp ~

!

tfWp---f-

pF

ß fe J:-it-

liegende sein, also entweder der Halbton davor (a) oder der Ganz-Ion (b), am wenigsten der entfernteste, bei c sich zeigende. Denndieses cis führt gar nicht von c nach e, sondern nach </; es kannnicht c und e vermitteln, denn es ist nicht die Mitte von ihnen.

So verhält es sich auch im Hinabsteigen. Von der höhernTerz oder Quinte zum Grundton hinab haben wir bekanntlich fol-gende diatonische (a) und chromatische ('b) Durchgänge,

ÜÉHÉÉÜ

579

h. ,

-t-r-l

-

J fa-J jb~! I :

die harmonischen Beitöne mit zugerechnet. Hiervon können wirnach Belieben wählen und weglassen , statt des letzten Durchgangsz. B. folgende.

580

~ f-S-U-Lj-H -

-isd Vrfr- 1

E=t-i-1-:

lilÉlil

Allein hier haben wir noch eine Betrachtung anzuslellen.