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Der Durchgang ist eine kleiner gegliederte und darum fliessendere-Bewegung, hat also in seiner Vollständigkeit, wie wir S. 276 ge-sehn, erweichenden Einfluss auf die ohne ihn oft weitsehrittigeMelodie.
Bei unvollständigen Durchgängen, namentlich den auf EinenVorton beschränkten, —
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zieht sich die Bedeutung in den übrigbleibenden Ton zurück, derglatt in den folgenden hineinführt, während er gegen den voran-gehenden fremd — und bei längerin Anhallen schroff auflritt.Beides sagt dem Karakter einer hinaufschreitenden, also steigerndenTonfolge, nicht aber dem einer hinabführenden, zur Ruhe gehendenzu. Im erstem Fall erhebt der schärfende Durchgang den Karakterder steigenden Ton folge; und darum haben wir hier den Halbton,wärmer auch fremd (b), dem Ganzton (a) vorgezogen. Im andernFall’ unterbricht der Durchgangsion, je fremder, desto herber undschmerzlicher, den milden Gang herabführender Töne; hier alsohalten wir uns (wo nicht eben jener Sinn vorwallel) eher an diediatonischen Durchgänge (c), als an fremde (d), wenn diese auchdem Ausgangston näher liegen.
Hiermit sind wir in andrer Weise auf die schon bekanntenHülfstöne geführt worden. Verbinden wir sie mit harmonischenFigurirungen, so entstehen neue Tonfolgen, z. B.
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Sie sind ein so einfacher , durch die bald nachfolgenden harmoni-schen Töne so genügend erklärter Zusatz, dass man ohne Vorbe-reitung gleich mit ihnen beginnen,
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sie unmittelbar mit dem Akkord einführen kann
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ohne Rücksicht auf den Inhalt des Akkordes, selbst wenn dieserdie Stufe des Hülfstones quersländig (wie oben b gegen his)