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1 (1852)
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wo wir jedem Akkord einen halben Takt eingeräumt und bei a undb, noch mehr bei c breitere Motive angewendet haben. Bei b istdas Motiv in der zweiten Takthälfte durch ein Paar zugesetzleNoten im Basse verändert ; oder will man den ganzen Takt alsein einziges Motiv ansehn? bei c ist letzteres ohne Zweifelanzunehmen.

Wir haben hier, wie gewöhnlich, die näehstliegenden Motiveaufgegriflen und das Meiste und Beste dem Studium des Schülersüberlassen. No. 564 c mag ihn daran erinnern, dass durch dieharmonische Figuration auch Doppelgänge hervorgerufen werden;dessgleichen sei dieser Anfang,

in dem das Motiv (Takt 1) nicht mehr sclavisch genau, sondernnur ähnlich, aber kenntlich genug wiederholt wird, eine Erin-nerung an die Möglichkeit Vorhalte einzumischen*). Zuletzt gebenwir hier

ein Beispiel eines über Akkorde ungleicher Taktdauer geführtenGanges.

Alle früher bearbeitete Melodien geben Anlass, die harmonischeFiguration an ihnen zu üben. Nur der weniger gleichmässige Gangdieser Sätze macht die Arbeit etwas schwieriger; man muss vonder strengen Beibehaltung des Motivs nachlassen, [um sich überallder Melodie anzubequemen. Hier, in einem als Beispiel genügendenBruchstücke,

*) Der fleissige Schüler wird ohnehin schon nach unsern öftern Erinnerun-gen seine Gänge auch mit Vorhalten durchgearbeitet haben.

teneramenle.

565

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2. Begleitung gegebner Uebungs - Melodien.