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1 (1852)
Entstehung
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426
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Wohl- und Weicliklange, der glattesten Modulation u. s. w.nachzutraehlen : so müsste man beide letzte Sätze schlechthin ta-deln. Beethoven und Bach hatten aber einen umfassendem undtiefem Begriff von ihrer Aufgabe. Dem leidenschaftlich stürmen-den Karakter jenes beethovensehen Finale sagen die grollenden hoh-len Oktaven auf das Erwünschteste zu und jener ßach’sche Gang,auf dem vollen Werke (oder auch nur fortissimo auf dem Flügel)ausgeführt, klirrt und klingt hernieder in der ganzen wilden Maje-stät des Instruments der Instrumente *).

3. Eintritt der Durchgänge.

Obgleich die Durchgangstöne nicht zur Harmonie gehören, sotreten sie doch gleichzeitig mit ihr auf und wir haben uns schonlängst (S. 282) dazu verstanden, sie in mancher Hinsicht so zubetrachten, als wären sie wirkliche Harmonietöne. Daher ist esohne Weiteres einleuchtend, dass wir sie auch in die harmonischeFiguration eintreten lassen können, als wären sie wirkliche ßestand-theile der Akkorde.

So ist in diesem Sätzchen —

geschehn. Tm ersten Takle (bei a) herrscht der Dreiklang c-e-gund d ist Durchgang; im zweiten Takte herrscht der Terzquart-Akkord d-f-g-h und das erste c ist Vorhalt, das letzte Durch-gang zu dem wahrscheinlich zu erwartenden Melodieton d. Diezweite Stimme zieht alle diese Töne in ihre Figur, als wären siewirklich zur Harmonie gehörig. Bei b geschieht im ersten Taktdasselbe und die Figuraistimme lässt auf den Durchgangston d nichteinmal c, in das er führen müsste, folgen; sie überlässt es derOberstimme.

*) In solchem Sinne heisst eben die Orgel Organum , Instrument, — alsgab’ es neben ihr kein andres.