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1 (1852)
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begleitet werden. Wir wollen übrigens des in No. 185 gegebnen Bei-spiels denken und den so wirksamen Wechsel in der Regel nicht an-ders, als mit dem Eintritt neuer rhythmischer Abschnitte oderGlieder unternehmen. — Bei den Chorälen würde derselbe Wech-sel möglich und bisweilen von Wirkung sein ; meistens ist er aberganz unnöthig, da es zunächst auf den Ausdruck des von der Stimm-zahl unabhängigen typischen Karakters der Choräle im Allgemeinenankommt, und bei dem gleichmässigen Gang dieser Gesänge Mo-dulation und Stimmführung fast alleinige Rücksicht lodern.

Zweitens bedienen wir uns besonders bei weniger vollklin-genden, oder für Unterscheidung des forte und piano ungünsti-gen Instrumenten (wie Pianoforte und Orgel), oder endlich zu eineinbesonders kräftigen Ausdrucke der Vielstimmigkeit für einzelneSchläge, während im Uebrigen mit einer oder zwei Stimmen fort-gegangen wird. So könnte das bekannte Soldatenlied durch der-gleichen Vollgriffe, —

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die ihm gebührende energische Betonung erhallen. In solchen Fäl-len richtet sich der Wechsel zwischen Viel- und Wenigstimmigkeitentweder nach dem rhythmischen Bau oder den Accenten, die derbesondre Ausdruck des Textes oder der Melodie fodçrt; weitereAnleitung scheint überflüssig.

Uebrigens geht man auch bisweilen auf weniger Stimmen zu-rück, um eine besondre Stelle leichter spielbar zu machen. Sohaben wir in No. 538 Takt 2 im Basse die Oktaven-Verdopplungaufgegeben, um die linke Hand in ihrer Lage zu lassen. Sie wirdnun ihren Gang leichter, ruhiger und wirkungsvoller ausführen.