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da nicht alle sechs Töne jedes Abschnittes sicli unter einen Akkordfügen wollen, — wenigstens mit einem harmonischen Ruhepunkteden Schluss jedes Abschnittes bestärken. Dies würde eine Beglei-tung, wie die hier bei a stehende,
veranlassen, an der man (obgleich gewöhnlich anders und, wie wirsehn werden, besser begleitet wird) unsre Regel bewährt, denrhythmischen Bau der Melodie verdeutlicht und unterstützt Endenwird; der zweite Ton im zweiten und vierten Takt ist als Durch-gang behandelt; im Wesentlichen dasselbe wäre der Fall, hättenwir diese Takte so wie bei b ausgeführt.
So viel zur ersten Veranschaulichung der Regel.
Nun aber ist sogleich einleuchtend , dass
1. oft mehr als eine Art der Raumabtheilung slaltfinden kann,
2. das Bedürfniss, die Abschnitte der Melodie zu unterstützen,nicht immer gleich dringend ist.
So hätten wir z. B. in der vorigen Melodie die beiden erstenTöne des ersten und drillen Taktes, wie auch die drei Töne desfünften in einen Akkord (g-h-d und d-ßs-a-c) fassen können;aber umgekehrt hätte uns auch frei gestanden, die Töne des- zwei-ten und vierten Taktes zwei oder drei Akkorden zuzuertheilen.Die Entscheidung hängt hierin vom Karakter des Liedes und unsrerbesondern Absicht bei der Bearbeitung ab; stets wird sich aberzeigen :
dass das Lied sich um so gewichtiger zeigt, je mehr Ak-kordwechsel wir einlreten lassen, und um so leichter undbeweglicher, je mehr Töne wir unter wenige Akkorde zu-sammenfassen.
Kehren w'ir nun auf unser Lied zurück, das der feierlicheNalionalgesang der Briten und in gleicher Bedeutung auf Preus-sen übertragen worden ist: so zeigt sich obige Behandlung zwarklar und einfach, aber nicht dem Gewicht eines solchen Gesangesentsprechend. Angemessener wäre diese,