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Wie tiefbedeutend ist die Dehnung der Melodie zuletzt bei demWorte ,,Welt,“ als schaute man allüberallwärts um nach dem Hel-fer! Wie ernst und nachdenklich und doch bewegt, ganz demSinn des Textes entsprechend, wendet sich der Mollsatz nach derDominante, nach dem Haupllon zurück und nochmals nach derDominante! Und wie gewaltig, man möchte sagen: schreiend klarerschallen die Worte
in dem zweimaligen Ionisch, worauf sich denn der Gesang lang-hinschleppt in Moll zum Schlüsse !
Auf der Dominante der dorischen Tonart, die zwar Moll war,aber grossem Theils dem Dur zugeneigt, erbaut sich das Aeoli-sche, ein Mollton, dessen karakteristische Töne die kleine Terzund Sexte (c und f) sind, der also auf der Tonika und beidenDominanten Molldreikläuge hat. Da jedoch die Septime nicht zuseinen karakterislischen Tönen gehört, so kann sie, eben wie imDorischen, erhöht, folglich kann der Dreiklang der Oberdominanleein grosser werden. So erhält die äolische Tonart vor Allem dieMöglichkeit eines bestimmten Schlusses.
Da ist niemand, der helfen kann,
Fünfter Abschnitt.
Die äolische Tonart.