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feurigen, mehr geistigen Ausdruck hat, gleichsam als höherer, ver-schimmernder Abglanz des sichern klaren Ursprungs. Wenn schonhierin bedingt ist, dass über die Verklärung sich gleichsam einSchalten der Wehmuth verbreitet, der sich noch bestimmter zeich-net durch das stets nach dem Ursprung zurückverlangende f, dassich, auch ungehört, unserm Gefühl aus dem Dreiklange auf G(S. 204) stets vernehmbar macht: so erhebt die nahe Beziehungauf das Dorische diesen Zug weicher Sehnsucht in die Sphärekirchlichen Ernstes, gemäss dem Sinn der dorischen Tonart.
Nun erkennen wir endlich auch, warum das Ionische seineerste Ausweichung nie oder selten nach der mixolydischen Tonartmacht. Es wär’ im Grunde gar keine Ausweichung, da wir die-selbe Tonreihe und dieselben Akkorde wieder fänden ; und wollteman Alles anwenden, um den Eintritt der mixolydischen Tonartdeutlich zu machen, so würde ihr Karakter dem Ionischen fremd,wenigstens nicht erhebend und Erfrischung bringend sein.
Hier folgt nun noch der Choral : 0 Christenmensch, ein böh-misches Lied, das vorzüglich geeignet ist, alle Seiten der mixoly-dischen Tonart zu zeigen.
Wir bemerken sogleich, dass die Melodie selbst uns in derzweiten Strophe (durch cis) nach D dorisch, und in der letzten(durch fis) nach G ionisch hinweiset; diese beiden Modulationspunktesind also gegeben und der Anhalt für alles Weitere. Die ersteund dritte Strophe dagegen können in C ionisch, oder auch aufA geschlossen werden. Wir haben die letztere Wendung vordie dorische Ausweichung gestellt, die ionische Modulation aber vorden endlichen Ausgang des 3Iixolydischen in das G ionisch, umdem unvermeidlichen fis ein Gegengewicht zu geben ; wir habensogar kein Bedenken getragen, noch eine Harmonie mit fis aus
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