Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
385
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die erste Strophe mit den Dreiklängen der Unterdominante undTonika, also mit einer Art halben Schlusses, und die zweitegleichlautende Strophe auf der Parallele der Dominante;

noch eigentümlicher und überaus reizend finden wir dieselben bei-den Strophen, mit der frühem Melodiewendung und Rhythmik vonJ. H. Schein*).

behandelt, worauf denn überall der erste Theil im Haupttone ge-schlossen und nun erst, also in der siebenten Strophe (der ersteTheil wird wiederholt) in die Dominante ausgewichen wird.

Ein noch reicheres Beispiel giebt der Choral, 0 Herre Gott,dein göttlich Wort, ab. Die beiden Strophen des ersten Theils,der wiederholt wird,

schliessen auf der Tonika, man müsste denn für die erste Stropheden fremdem Schlussfall auf der Dominante des Aeolischen (AmoW)vorziehn. Nach vier Schlüssen also auf der Tonika folgen zweineue Strophen.

auch im evangel. Choral- und Orgelbuch und in der Choralsammlung vonBecker und Billroth aufgenommen.

Marx, Komp. L. I. 4. Aufl.

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*) J. H. Schein, Cantional- oder Gesangbuch augsburgscher Konfession ;

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