die erste Strophe mit den Dreiklängen der Unterdominante undTonika, also mit einer Art halben Schlusses, und die zweitegleichlautende Strophe auf der Parallele der Dominante; —
noch eigentümlicher und überaus reizend finden wir dieselben bei-den Strophen, mit der frühem Melodiewendung und Rhythmik vonJ. H. Schein*).
behandelt, worauf denn überall der erste Theil im Haupttone ge-schlossen und nun erst, also in der siebenten Strophe (der ersteTheil wird wiederholt) in die Dominante ausgewichen wird.
Ein noch reicheres Beispiel giebt der Choral, 0 Herre Gott,dein göttlich Wort, ab. Die beiden Strophen des ersten Theils,der wiederholt wird,
schliessen auf der Tonika, — man müsste denn für die erste Stropheden fremdem Schlussfall auf der Dominante des Aeolischen (AmoW)vorziehn. Nach vier Schlüssen also auf der Tonika folgen zweineue Strophen.
auch im evangel. Choral- und Orgelbuch und in der Choralsammlung vonBecker und Billroth aufgenommen.
Marx, Komp. L. I. 4. Aufl.
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*) J. H. Schein, Cantional- oder Gesangbuch augsburg’scher Konfession ; —
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