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1 (1852)
Entstehung
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375
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sichtigung verdienen, als sie zu wesentlichen Momenten im Ideen-gange der Alten geworden sind.

So ist ferner gewiss, dass die Alten sich nicht so vieler undmannigfaltig wechselnder Akkorde, Vorhalte, Durchgänge u. s. w.bedient, ihre Stimmen in der Regel nicht so vollkommen und reichausgeführt haben, wie wir es vermögen und dürfen. Da wir abersehn werden, dass nicht hierin das Wesen ihres Systems liegt,so darf uns ihr Verfahren in dieser Hinsicht auch nicht bindendsein ; wir werden unter der Leitung ihrer wesentlichen Gesetze so ausgeführt schreiben, als unser Zweck, erlaubt, oder mitsich bringt.

Dass wir auch ihren, oft höchst wirksam gebildeten Choral-rhythmus nicht beibehalten, sondern ihre Melodien nun so auf-nehmen, wie sie noch heut in unsern Kirchen gesungen werden, seinoch schliesslich erwähnt.

Erster Abschnitt.

Die Kirchentonarten im Allgemeinen.

Die Kirchentonarten können aus zwiefachem Gesichtspunktebetrachtet werden: aus dem blos melodischen, als blosse Ton-leitern, undaus dem harmonischen, als Tonleitern, welcheauch Grundlage von Harmonien (also wirkliche Tonarten in unsermSinne) sein sollen.

A. Der melodische Gesichtspunkt.

Gemeinschaftlich allen Kirchentonarten ist die Reihenfolge dersieben Stufen. Die Alten versuchten, jede Stufe zur Tonika einerbesondern Tonart zu machen, und darauf ohne Erhöhung oder Er-niedrigung eines Tons eine Tonleiter zu bauen. So erhielten siedenn die Tonleitern

1 ). c-d-e-f-g-a-h-c,

2) d-e-f-g-a-h-c-d,

3) e-J'-g-a-h-c-d-e,

4) f-g-a-h-c - d - e - /,

5) g-a-h-c-d-e-f-g,

6) a-h-c-d-e-f-g-a,

als deren erste sie übrigens die von D (hier die zweite) annahmen.Eine siebente Tonreihe wäre die von h nach h,

h-c-d-e-f-g-a-h