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1 (1852)
Entstehung
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sen, und so ist man von h-dis-fis auf den übermässigen Dreiklangg-h- dis, oder vielmehr dessen Sext -Akkord gekommen. Da derBass sich erst allem Fortschreiten widersetzt hat, so ist es konse-quent, dass er auch ferner sich massig bewegt; er hält an der dia-tonischen Folge, so gut es gehen will, fest.

Doch genug und übergenug haben wir der stillen Melodieabgefragt, und genug Fremdes und Eigensinniges der mild-heiternaufgedrungen. Blicken wir zurück, so geschieht es vielleicht mitdem Gefühl des jungen Anatomen, der sein Messer in die reizvoll-sten Gebilde der Natur hat senken müssen. Er verfolgte die Spurder göttlichen Vernunft und suchte heilvolle Kenntniss. Möge auchder Jünger unsrer Kunst mit Liebe und Ehrfurcht den von Alter undKirchlichkeit gehobnen Weisen nahn und stets eingedenk sein,dass sie ihm nur zur Hebung hingegeben sind , um ihn zu seinemhohen Berufe zu kräftigen. Denn zuletzt kann der feinste undbehendeste Witz und Alles berechnende Kenntniss und Ueberlegungdoch nicht das rechte Vollbringen uns gewähren. Das Höchsteüberall ist und giebt nur Liebe, die der Religion und Kunst gegen-über , die überall nicht besteht ohne Ehrfurcht.

Die Lehre hat hier (im Grund überall) nur andeuten können.Wer ihr bis zu diesem Abschnitte gefolgt ist, sieht, dass die Auf-gabe, die wir uns in demselben setzten, keineswegs erschöpft ist; mussten wir uns doch sogar versagen, jeden Anfang fortzufüh-ren, um überall zu zeigen, wie ein jeder konsequent benutzt wer-den könne. Wenigstens hoffen wir, weil genug gegangen zu sein,um die Wege anzubahnen und zu zeigen, wie unermesslich reichund wichtig diese Hebung ist, die wir obgleich noch andre fol-gen als den Schlussstein für den ganzen praktischen Inhalt die-ses ersten Theils und als Krone gelungenen Studiums für den Jün-ger ansehn.

Aber alle diese Kenntniss und Uebung wird sich erst demrecht lohnen und bewähren, der unsre Choräle mit Liebe und An-dacht in sich aufgenommen, der recht innig gefühlt hat, wie trost-reich und erquicklich dem Einzelnen, wie erhebeud und heiligendsie der Gemeine sich stets erwiesen haben*).

*) Hierzu der Aüliang IT,

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