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lung deutlicher vernommen, wird folglich mit besondrer Sorgfaltgeführt werden müssen, die beiden höliern Stimmen werden abermehr an einander schliessen, in Vorhalten, in Terz- und Sexten-giingen oder wenigstens durch engere Lage sich gegenseitig unter-stützen. Es versteht sich von selbst, dass diese Betrachtung, sowohl begründet sie erscheint, nicht als ein starres,- allgemeinesGesetz uns binden und hemmen, sondern vielmehr unsre Erfindungnur leiten und erleichtern soll.
Eine ähnliche Betrachtung hätte sich bei dem Cantus firmusim Alt anknüpfen lassen ; da ist nämlich die Oberstimme getrenntund das untere Stimmpaar verbunden. Allein dort wäre die Be-merkung überflüssig, denn die Oberstimme nimmt ohnehin unsrevorzugsweise Berücksichtigung und Sorgfalt in Anspruch.
Für den Tenor eignen sich so ziemlich alle Melodien, vorzugs-weise aber die hochliegenden und mehr nach der Höhe sich bewe-genden ; die liefern Rücksichten auf den Karakter des Tenors undder tenorisirenden Instrumentalstimmen können erst später in Be-tracht kommen. Hier folgt nun eine Behandlung von No. 451, mitdem Cantus firmus im Tenor.
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Ausführlicher Erläuterung bedarf - die Arbeit nicht. Der Schü-ler muss sich selbst fragen, aus welchen Gründen und Quellen Mo-dulation und Oberstimme hervorgegangen, und wiefern den Hegeln