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1 (1852)
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Dominant-Akkord nach ihm matt, fast als blosse Wiederholungerscheinen würde. Der Dreiklang auf es , den wir wählenkönnten, liegt ja noch hinter Zîdur, und wir gehen vorwärts nachf. Hiernach böte sich uns der kleine Dreiklang auf g dar, oderum den Uehergang nach f recht zu bestärken der grosse Drei-klang oder Septimen - Akkord auf g.

Allein, ist die kleine Zeile, welche in Fdur stehen soll, einenso verstärkten Uehergang werth? Wenn wir nicht besondreGründe dafür haben, werden wir den Uehergang nach C vermeiden;dann aber ist das Nächste, den Uebergangs-Akkord g-h-d-f ineinen einheimischen Akkord g-b-d-f zu verwandeln, wie wirschon S. 192 gelernt*). Nun also heisst die zweite Strophe unsersChorals so.

Hier folgen die letzten Zeilen mit drei Bässen,

w~* z

(L_

1- ft ß

*= ? ß ft :

-p*

w ^

LK-zf.En-M

F- 1

6

2

6

6 5 7

-j-

^zz

~f*1 i=q

p J* 3=1

1£p=r=£

-

-^-!

1--

3 4 3

7S7-T .

-6 -f 6 -,

4 5 7

SZïfcE p -

p* t -F-

t);, to P~

6 6

« tjp f "f

1 b»

"V-

t , *- tzz

_| -J 4 - 1_

- g -

O 1

) Hier noch eine andre Weise , auf jenen Akkord zu kommen.

Das letzte g muss nach unsrer obigen Annahme den Dominant-Akkord aufc, also c-e-g und b erhalten. Dieser Akkord enthält den Dreiklang c-e-gund die Septime, ja, er ist erst Dreiklang gewesen (S. 86), ehe er Septimen-Akkord wurde. Sein Dreiklang aber, c-e-g erinnert (S. 82) au Cdur.Wie also, wenn wir in diese Tonart gehen wollten? Dann brauchten wirg-h-d-f oder h-d-f-g. Wir wollen es (in Gedanken) setzen. Aberwir mögen ja nicht nach Cdur ausweichen , sondern wollen in Fdur blei-ben. Also müssen wir g-h-d-f meiden, oder vielmehr nur das k darin,das in Fdur nicht vorhanden ist. Wir verwandeln also A in b, oder h-d-f-gin b-d-f-g , wie wir S. 192 gelernt haben.

Diese Induktion oder llinfükruug auf den nötliigen Akkord findet oft ihreAnwendung in den Chorälen.