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leitet das Herabschreiten des Basses mild ein, während der Drei-klang uns zu einem steifen Gang in den letzten vier Basstönenbringen würde.
Dass wir bei der harmonischen Anlage zunächst den Bass berück-sichtigen, ihm vorzugsweis entschiedne, bedeutende Fortschreilunggeben, ist in der Wichtigkeit dieser Stimme, als einer äussernund darum bemerkbarem und wirksamem, wohl begründet. Den-ken wir vollends dabei an das Orgelspiel, wo der Bass in derRegel von einem selbständigen und kräftig ansprechenden Pedalausgeführt wird, so muss diese Stimme an Bedeutung noch ge-winnen.
Nun erst sehen wir auch vollkommen ein, warum der Anfangnicht mit einem Quarlsext- oder Terzquart-Akkord auf dem zwei-ten Melodieton
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eingeleitet werden konnte. Wie unpassend und malt wäre dercrstere gewesen ! und wie unbedeutend bei b die Folge zweierUmkehrungen desselben Akkordes ! Aber noch nachtheiliger würdedie Aufopferung jenes folgerechten Eiuhergaugs des Basses, denwir oben erlangt, gewesen- sein.
Die folgende Strophe soll nach Udur gehn ; es ist daher natür-lich , dass sie sich sobald als möglich dabin wende, um die neueTonart mit Entschiedenheit und Fülle hinzustellen. Ohnehin giebles für ihren ersten Ton c keine nähere Harmonie, als den Drei-klang der Dominante, den wir übrigens als Sext-Akkord anwenden,weil wir den Bass nicht wieder mit dem eben dagewesenen f be-ginnen lassen mögen. Diesen Dominant-Dreiklang sehen wir aberso an, als wär’ er ein tonischer und lassen ihm zum wirklichenUebergang den Dominant-Dreiklang der neuen Tonart, c-e-g,folgen. Dass der Dreiklang hier als Uebergangsmittel genügt, istnach S. 204 klar (denn von allen Tonarten, in denen dieser Ak-kord befindlich — Udur, Gdur, Emoll, Fmoll, Udur, — ist letzteream nächsten mit Rdur verwandt) ; damit haben wir aber denDominant-Akkord zum wirklichen Strophenschlusse frisch erhalten.Es ist natürlich, dass der Dominant-Dreiklang, als war’ er derDominant-Akkord selbst, zum tonischen Dreiklang f- a-c führt.
Nun lodert noch ein Ton, g, seine Harmonie, denn das andreg gehört dem Dominant - Akkord an. Was könnte g in einemAkkorde sein? —
Zunächst läg’ uns wieder der Dreiklang auf der neuen Domi-nante, wenn derselbe nicht eben dagewesen wäre und der folgende