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reichen Stimmen ehrenfeste, kräftige Grundlage zu bieten. DieMitleistimmen dagegen müssen so lange wie möglich auf einerStelle festgehalten und in kleinern Schritten geführt werden ; dennwenn eine zahlreiche Stimmmasse erst in grössere Schritte oderweiter geführte Richtungen geräth, ist es schwer, sie zu beherrschenund ohne Verwickelung fortzuführen. Endlich muss man wohlbedacht sein, jeden Akkord am rechten Ort innerlich zu erweitern(den Dreiklang zum Septimen-, diesen zum Nonen-Akkord), umfür die vielen Stimmen möglichst reichen Stoff zu gewinnen.
Alle diese Regeln liegen so klar in der Natur der Sache undsind schon so weit vorgeübt, dass es hier keiner ausgedehntenUebung bedürfen kann, sondern nur einiger Versuche , um das be-reits. früher Gelernte auch unter schwierigem Verhältnissen anzu-wenden. Wir geben dazu nachfolgende Winke, w’arnen aber aus-drücklich .vor zu weiter Ausdehnung dieser Versuche, da dieseSchreibart nur in seltnen Fällen Werth bat, und — besondersden Anfänger—leicht zu Schwerfälligkeit und Künstelei verführt*).
Man beginne mit sehr einfachen Akkordfolgen, und prüfe,wie viel Stimmen sie zulassen. Hier —
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haben wir ein sehr einfaches Melodiesätzchen bei a mit den ein-fachsten Akkorden siebenstimmig begleitet, bei b um ein Wenigesreicher und achtstimmig modulirt, bei c und d folgen noch ein Paarsiebenstimmige Behandlungen. Es sind überall so viel Stimmen
*) Etwas ganz Andres und auf ganz andern Grundsätzen Beruhendes ist dieVielstimmigkeit im Orchester.