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alle wesentlichen Punkte einer energischen Modulation : den toni-schen Akkord zu Anfänge, die Wendung auf die OberdominanteTakt 2 bis 5), die Ausweichung in die Unterdominante (Takt 5bis 6, in a-c-es und fis ausgesprochen) und in die Oberdominante(durch den vorletzten Ton gis angedeutet) finden.
Mehr aber, als die Möglichkeit und die Mittel nachzuweisen,kann hier nicht unser Zweck sein, da die Aufgabe selbst keineeigne Uebung erfodert, sondern sich dem in der Harmonie Ge-wandten von selbst erschliesst.
Zweiter Abschnitt.
Der mehr als vierstimmige Satz.
Bei dem mehr als vierstimmigen Satz ist zu unterscheiden,ob alle Stimmen einen einzigen Körper — einen Chor,oder zwei und mehr zwar verbundne, aber doch unter sichwieder, gesonderte Chöre ausmachen sollen.
Erstere Schreibart nennen wir vorzugsweise den vielstimmigenSatz. ^
A. Der vielstimmige Satz.
Hier tritt seltner die Nolhwendigkeit ein , Harmonien unvollstän-dig zu lassen, statt ihrer aber häufig Anlass, Akkordlöne zu verdoppeln,daher auch oft die Verlegenheit, die Stimmen genugsam auseinan-der zu halten und dabei so zu führen, dass sie einander nicht ver-wirren. Daher kommt es vor Allem darauf an, bei jeder Har-moniefolge sämmlliche Wege vor Augen zu haben, auf denenjede Stimme unbeschadet der andern fortgehn kann. Demungeachtetist es nicht immer möglich, jede sauber und wohlgeführt durch dasGedränge zu leiten ; man hat bisweilen nur zwischen einem gerin-gen und grossem Uebelstand zu wählen, muss sich sogar zumancher Verdopplung und regelwidrigen Forlschreitung enlschlies-sen, die bei mindrer Stimmzahl weder nöthig noch zuträglich wäre;die grössere Stimmzahl zwingt dazu, aber zugleich verbirgt sieauch die Mängel in den einzelnen Stimmen.
Hiernächst muss, wie sich im Grunde von selbst versteht, wei-terer Raum geschafft werden für die grössere Zahl der Mittel-stimmen. Der Bass muss tiefer treten, sich mehr nach unten alsnach oben bewegen, häufiger Grundtöne nehmen, um den zahl-