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1 (1852)
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den sich Jeder selbst zergliedern und deuten mag. Dass dieserund jeder Satz, auch unter Grundlegung derselben Harmonie aufmehr als eine Weise ausgeführt werden kann, ist nach allem Vor-ausgegangnen klar.

Zuletzt kommen wir nochmals (war es auch nur, um uns vonder Vollständigkeit der Lehre thatsächlich zu überzeugen) auf deneinstimmigen Satz zurück. Es war dies unsre erste Aufgabe;aber wir nehmen sie wieder auf, mit allen Kräften der vollständigentwickelten Harmonie und der sich an sie anschliessenden Ton-gestaltungen ausgerüstet 42 ).

Jetzt dürfen wir uns gestehn, dass die blosse Tonleiter zwardie erste und nöthigste, aber demungeachtet eine dürftige Grund-lage für Melodien ist. Unsre Sätze haben längst die Schrankeneiner einzelnen Tonleiter durchbrochen; der Vordersatz will nichtmehr auf der Tonika schliessen, sondern strebt nach der Dominante,

oder ist auch ein besondrer Tbeil geworden, und will in derTonart der Dominante, in der Parallele u. s. w. schliessen; wirtragen überall das Bedürfniss nach Harmonie mit uns herum, unddiese will sich wieder mit Vorhalten, Durchgängen u. s. w. auf-schmücken.

Kann das Alles von einer einzigen Stimme geleistet -werden?

Ohne Zweifel.

Zuvörderst wissen wir, dass die Akkorde sich sowohl theil-weise (No. 96) als ganz (No. 61) von einer einzigen Stimme inmelodischer Form darstellen lassen. Sodann sehen wir leicht, dasssich neben den regelmässigen Akkordtönen (unter sie gemischt)auch Durchgänge, Vorhalte u. s. w.

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--U * - ».-|t ß -*-»-

in derselben Stimme einschalten lassen. Wir haben also in derThat Mittel für jede harmonische Gestalt, können mithin auch jedeWendung der Modulation -.bestimmt angeben. So wird man in diesemeinstimmigen Ritornell eines Klavierkonzerts von Seb. Bach

Tulli unis

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42) Ach t u n dd reis s ig s t e Aufgabe: Bearbeitung von ein Paar Melo-dien drei - und zweistimmig, nach der Weise von No. 433, 434 und 435.