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Tonleiter mit Dreiklängen dreistimmig begleiten, so würden dieLagen a und b
vor c den Vorzug fliessenderer Stimmführung haben, obwohl wirgenöthigt waren, Sext-Akkorde zu nehmen.
Auch diese Vorsicht genügt, wie wir eben sehn, nicht immer;wir müssen zu Gunsten des Stimmgangs dennoch einzelne Akkordeunvollständig lassen. Hier ist es nun nöthig, zu wissen, welcheAkkordtöne am iu'glichsten wegbleiben können. Wir haben bereitsS. 107, 129 und 159 das Nöthige darüber gesagt.
Der D ominan t- A kkord kann schon ohne harmonischeBeitöne nicht vollständig dargestellt werden; er giebt, wenn mansich derselben nicht bedienen will, von seinen Intervallen zuerst dieQuinte auf, da Grundton, Terz und Septime wichtigere Beziehungauf die Tonika haben. Dass er auch den Grundton aufgebenkann, und dann zum verminderten Dreiklang wird, wissenwir,- oft wird der Stimmgang auf diesen abgeleiteten Akkordstatt des Grund-Akkordes hiuweisen.
Versuchen wir hiernach gleich die Begleitung der Tonleiternach Anleitung der ersten Harmonieweise, jedoch mit Benutzungder Umkehrungen, wo sie dem Stimmgang besser Zusagen.
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Wir sehen bei b, dass der Schlussakkord hier in Folge desStimmgangs sogar Quinte und Terz eingebüsst hat, wofern wirnicht etwa vorzögen, mit einem^ Sext- Akkorde, zwar minderbefriedigend, aber volltönender, zu schliessen, oder den Schluss,wie bei c, zu umschreiben. Noch dünner würde sich die zwei-stimmige Begleitung gestalten. Man könnte hier von der Natur-harmonie ausgehen,
i -4 +4 i i • J=j
oder eine blosse Sextenfolge nehmen, oder andre Wege einschlagen.Doch wir setzen die Akkordbetrachlung fort.
Die No neu-Akkorde müssten Terz und Quinte aufgeben,wofern man nicht vorzöge, sie mit