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1 (1852)
Entstehung
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sehn wir einen Satz offenbar in Cdur beginnen und mit dem vor-letzten Akkord entschieden nach Gdur übergehn. Allein schonim zweiten Takte regt der Durchgangton fis über dem Akkorda-c-e das Vorgefühl von Gdur so lebhaft an, dass es kaumnoch des spätem Dominant - Akkordes bedarf. Prägten wir vordem Eintritte des Durchgangs Cdur noch so stark ein,

J-t-O

so würde der erste Eintritt des Durchgangs (Takt G) das Gefühlvon Gdur erregen; nur die stete Rückkehr auf c-e-g nach demZeichen f und die starke Ausprägung dieses Akkordes würde wie-der von Gdur ablenken und den vorstehenden Schluss eher alsHalbschluss in Cdur karakterisiren.

Will man sich von entgegengesetzter Seite von der Kraft jenesDurchgangs in No. 408 überzeugen, so verwandle man fis in f

-cUti

entweder a.

oder b.

ii

i j

410

:cm:

I 1

TT

r=f

und die Wendung nach Gdur (bei «) wird unerwartet, die nachdem Cdur- Schlüsse (bei b) befriedigender erscheinen*).

Woher nun diese Modulationskraft im einen Fall und dergänzliche Mangel derselben in dem andern in No. 216 betrachteten?

In No. 216 tritt kein Durchgangston mit besonderm Nachdruckhervor; vielmehr nimmt einer dem andern die Bedeutung. InNo. 408 dagegen ist fis der einzige Durchgang und muss in sei-nem Widerspruch gegen die Harmonie bemerkt werden. Dahermuss er, der Fremdling in Cdur, befremden, an Fremdes erinnern

und zwar an Gdur als die nächste Tonart zu C und die erste,in der sich fis einheimisch findet.

*) Hierzu der Anhang R.