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im zweiten Takte freier, bei b und c in der Stellung eines Sext-akkordes erblickt, so kann man dis beharrlich für einen blossenHülfston erklären; und wenn sich zuletzt aus diesem Wesen einGang gestaltet,
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der in verschiednen Lagen und Umkehrungen anwendbar ist :so kann man auch dies nur als strenge Durchführung eines melo-dischen Motivs ansehn, das sich an die jedesmalige Quinte knüpft.Tndess man hat, wenigstens mit gleichem Rechte, fast einstimmig dieNo. 405 aufgewiesue Gestalt für einen Akkord erklärt und ihn,da er grösser ist als der grosse Dreiklang und sich von ihm durchdie übermässige Quinte unterscheidet,
übermässigen Dreiklang
genannt. Er ist derselbe Akkord, der sich uns schon bei derUntersuchung der Mollharmonien in No. 194 gezeigt hatte, damalsaber noch nicht erklärt und gebraucht werden konnte.
Auch die in No. 404, a aufgewiesnen und mehrere ähnlicheGestaltungen sind ziemlich allgemein als Akkorde anerkannt. Diemeisten von ihnen haben das Eigne, dass sie — aus dem Zutritteharmonischer Durchgänge hervorgegangen — ihrem Tonbestandnach nicht einer einzigen Tonart angehören, sondern (man seheeinstweilen auf g-h-des-f) die Töne verschiedner Tonarten zu-sammenbringen. Wir dürfen sie daher
Mischakkorde
nennen, um damit auf ihren zwitterhaften Karakter hinzudeuten;ihnen allen besondre Namen geben, scheint unnöthige Beschwer.Uebrigens passt der Name Mischakkord auch auf diejenigen vonihnen, deren Töne sich wirklich in einer einzigen Tonart finden,z. ß. auf c-e-gis , dessen Toninhalt sich in ^moll findet;denn gerade in diesen Tonarten erscheinen sie seltner als infremden.
Soviel davon hier ; Näheres in den folgenden beiden Abschnitten.
Endlich müssen wir noch
4. Durchgänge als Modulalionsmittel
anerkennen, — wenigstens in gewissen Fällen als Einleitung,Vorzeichen von Uebergängen, — obgleich wir bei No. 216 eineganze Reihe von Durchgängen ganz wirkungslos für Modulationbefunden haben. Hier