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1 (1852)
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als eigentlichen Harmoniegehalt. Alles Uebrige ist Durchgang, allein den Oberstimmen auf die zweiten Achtel der Triolen fallendenHarmonien sind Durchgangs-, sind Scheinakkorde.

Statt vieler andern stellen wir hier

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noch zwei Durchgangsgestalten auf. Im ersten Satze liegt nurein Akkord ( c-e-g) vor, dem man durch einen zweiten ( f-a-c )einen Gegensatz geben kann; dis - fis - a - c dagegen ist in derModulation gar nicht molivirt, es giebt nur einen verwegnenAccent, einen Schlag gegen die Melodie und ist nur ein Zu-sammenstoss von Durchgängen. Im zweiten Satz (aus dem Fiei-schützen) hat K. M. Weber nur einen prallen, patzigen Accentfiir sein naseweis- drolliges Aennchen gebraucht und dazu Iliilfs-töne für alle vier Stimmen zusammengedrückt; dass diese denSchein des Akkordes j'-as-c-es annehmen, ändert den Sinn nicht und der Akkord in Wirklichkeit hat mit der Modulation Webersnichts zu thun.

Es kann nicht unbemerkt bleiben, dass alle dergleichen Er-scheinungen gleichwohl mehr als eine Deutung zulassen, dass manwenigstens in vielen Fällen (z. B. im ersten Salze von No. 402)berechtigt ist, ebensowohl wirkliche als Scheinakkorde anzunehmen,und zwar wirkliche, die unter dem Einflüsse des Melodiepriuzips(S. 226). auftreten. Auch bei den Vorhalten schliessen wir aufdergleichen mehrdeutige Erscheinungen ; jetzt wie bei jenen solluns der unfruchtbare Streit um die Deutung fern bleiben, wennwir nur die Sache haben und beherrschen.

Thatsächlich wichtiger ist die Erscheinung der

2. Durchgänge als Vorhalte ,die sich zeigt, wenn blosse Durchgänge (wie hier

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