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1 (1852)
Entstehung
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sehen wir eine Melodie, die zu ihrer nothwendigen harmoni-schen Begründung eigentlich nur der Dreiklänge auf c, fi, g, cbedurft hätte; man kann noch die Dominantakkorde auf c und gund die Molldreiklänge auf d und a (diese alle für Takt 2 und 4)zufügen. Nun erscheinen aber, dem Notengehalt nach, noch dieAkkorde

d - fi - a - cdis - fis - a - c

a - c . -g (fehlt e)

ais - cis .... - g , (fehlt e)

die weder nothwendig für die Modulation, noch in ihrem eigent-lichen Sitz einheimisch, noch nach ihrer eigentlichen Natur behan-delt sind. Man muss daher annehmen, dass der Komponist garnicht beabsichtigt hat, diese Akkorde zu setzen; er hat gegen dieOberstimme seine Unterstimmen in fliessende Bewegung gesetzt, hatdies nur mit Hülfe von Durchgängen gekonnt — und so sind dieseS cheina kkorde

(das ist der andre Name für dergleichen Gestalten) zum Vorscheingekommen. Ein Gleiches zeigt sich im Sanctus der hohen Messevon Seb. Bach*) in unbestreitbarer Weise. Es beginnt (sechs-stimmig, 2 Soprane, 2 Alte, Tenor, Bass,) so, —

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und die Begleitung giebt vollkommen unzweideutig, auch nicht durcheinen einzigen Durchgang verstellt, folgende Akkordfolge

*) Im Itlavierauszuge vom Verf. bei Simrock in Bonn herausgegeben. DieBegleitung ist in No. 40t (Anfangs vereinfacht) aus dem Klavierauszug ange-führt, gewiss aber mit der Partitur in allem Wesentlichen übereinstimmend.