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wird, während die Unterstimme den Akkordton h zu den Vorhaben,dann aber zu den Akkordlönen g - h den Durchgang c bringt,der fliessend in den folgenden Akkord führt. Die Stelle heisstursprünglich so, wie sie hier bei a, oder b —
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-p*t-
u
gesetzt ist; bei c lösen sich Akkordton und Durchgang deutlichervon einander. Mozart aber brauchte schwunghaftere, glattereStimmen, und warf mit sichrer Hand und klarem Sinne Vorhaltstonund Akkordton, Akkordton und Durchgang übereinander; dasSpiel der Stimmen trägt uns auf leichter Woge dahin, keinMensch denkt an Akkorde.
Eben so verhält es sich mit dieser Stelle, —
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IM
-p-
F
-I-Cr
-P
wo durch gleiche Anwendung von Vorhalt und Durchgang gleich-massiger Gang aller Stimmen und ruhiger diatonischer Einherschrittdes Basses erhalten worden ist.
Wenn nun die Durchgänge schon ge wiss erm a a ss e n eineRolle in der Harmonie zu spielen anfangen, sich immer bedeutsa-mer in die Harmonie — zu der sie von Haus’ aus gar nichtgehören — eindrängen : so darf es zuletzt kaum noch befremden,w r enn sie sich auch
als gleichsam-harmonische Tönefühlbar machen und Anwendungen gleich wirklichen Harmonietönensich zueignen. Dies geschieht in vierfacher Weise.
1. Durchgangs- Akkorde.
Da Durchgänge in mehrern, ja allen Stimmen gleichzeitig statthaben können, so lässt ihr Zusammentreffen bisweilen Akkord-gestaltcn zum Vorschein kommen, die weder in der Modulations-Anlage nothwendig noch — als Akkorde — vom Komponistenselbst beabsichtigt waren. Hier
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