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1 (1852)
Entstehung
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279
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Hülfstöne;

wir sehen, dass es deren von der Grösse eines ganzen Tons (c, d)und eines halben (<?,_/") von oben kommende oder hinabführende(e, e) von unten kommende oder hinaufführende ( d,f ) giebt.Hinauf führen Halbtöne in der Regel geschmeidiger.

Später werden wir mehr Anlass zum Gebrauch der Hülfstönehaben. Für jetzt bedarf es nur einer Hebung für chromatischeDurchgänge und gelegentlich anzubringende Hülfstöne 40 ).

Dritter Abschnitt.

Behandlung- von Melodien, die Durchgänge und Hülfstöne

enthalten.

Wenden wir nun noch einmal, wie S. 265 bei Gelegenheit derVorausnahmen und Vorhalte, den Blick auf unsre frühem Melodien,so erkennen wir, wie weit mannigfaltiger und lebendiger sie sichhätten gestalten und behandeln lassen, war es uns damals möglichgewesen, neben den Akkordlönen auch harmouiefreie Töne zu ver-wenden. Eine Melodie, wie jene populär gewordne aus WebersFreischützen,

Allegro.

+ ±

£ +

-P ö =

-1-1 1 LJ

^i

LE-=ö

würde, wollte man nach unsrer bisherigen Weise jedem Ton einenAkkord anhängen, lächerlich beladen einhergehn.

Von jetzt an haben wir bei jeder Melodie zu erwägen,

1) welche Töne besser harmoniefrei zu lassen,

2) welche besser oder noth wendig als ßestandtheile derHarmonie zu behandeln sind.

Noth wendig müssen diejenigen Töne als Harmonietöne auf-gelässl werden, deren wir bedürfen, um die für Konstruktion undZusammenhang der Modulation nöthigen Harmonien einzuführen.Wieviel und welche Töne ausserdem als ßestandtheile der Har-monie oder als Durchgangs - und Hülfstöne gelten sollen, das hängt bis sieh tiefere Beweggründe geltend machen vom Ermessendes Arbeitenden ab.

Nur das Eine sei als vorläufiger Wink gesagt:

40) Sechsunddreissigste Aufgabe: ein Paar Melodien sind mit An-wendung chromatischer Durchgang- und Hülfstöne zu bearbeiten; Maass undOrt bleibt dem Ermessen des Arbeitenden überlassen.