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Gleichwohl kann selbst an solchen Stellen das Bediirfniss einerTon-Einschiebung einlreten; dies erkennen wir, wenn wir erwägen,was eigentlich durch den Durchgang bewirkt wird.
Zunächst gewinnen wir durch ihn (wie im Vorhergehendengezeigt ist) Ausfüllung grösserer Schritte durch zwischenliegendeTöne. Wollen wir nicht unmittelbar von c nach d , — von c nachc, von c nach g schreiten , so füllen wir die Lücken mit den da-zwischenliegenden Tönen cis, — d, — cis, d, dis, e, f, fis , —oder wie uns sonst gut scheint, aus.
Sodann aber dienen Durchgänge auch zur Erhöhung derrhythmischen Bewegung. Hier z. B.
werden die Halbnoten des ersten Sätzchens a mit Hülfe der Durch-gänge bei b in Viertel, bei c in Achtel aufgelöst , die rhythmischeBewegung wird also erhöht oder lebhafter, beschleunigter. Dies kön-nen wir aber nicht mit Durchgängen erreichen bei dem Schrittevon e nach f, weil zwischen diesen Tönen kein Durchgang möglichist. Zwar könnten wir uns durch die Tonwiederholung oder durcheinen harmonischen Nebenton
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helfen ; aber aus mancherlei Gründen kann uns Beides oft nicht Zu-sagen; die erslere Hülfe kann bisweilen ärmlich erscheinen, dieandre z. B. dadurch unanwendbar werden, dass der Bass ebenfallsvon c nach f gehen sollte.
Für diese Fälle bedarf es noch einer besondern Hülfe. Wirleiten sie so her. Zu dem Satz a
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machen wir bei b Durchgänge. Der Durchgangsion d führt bei bvon c nach e, aber auch (von e ) nach c zurück. Folglich — führenwir ihn bei c gleich wieder zurück; wir gingen hier von c aus,um über d nach e zu gelangen, besannen uns aber unterwegsanders und kehrten zurück nach c. Das Gleiche ist bei d, e,f geschehn ; bei e und f haben wir Halblöne zu Hülfe genommen.
Dergleichen Töne heissen