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1 (1852)
Entstehung
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und dann wäre der Gang der Vorhalte nicht im folgenden Taktin Stocken gerathen. In den drei letzten Takten giebt der Tenorebenfalls Anlass zu Vorhalten, vor der Terz h und der Oktave cnämlich ; allein beide Intervalle sind schon in der Oberstimme ent-halten, können also (S. 250) nicht zugleich vorgehalten w'erden.

Was haben wir nun in den Vorhalten gewonnen? VorAllem mancherlei harmonische Gestaltungen, die wir bis jetzt nochnicht besessen 11 ).

Wichtiger ist die jetzt wenigstens begonnene Befreiung vondem unablässigen Terzenbau der Akkorde und von der Nothwen-digkeit, jeden Ton der Melodie als Theil eines solchen Terzenbaueszu behandeln, wodurch wir so lange (S. 248) von jeder freiemRhythmisirung zurückgehalten wurden. Wir haben jetzt, obwohlnoch ziemlich gezwungen, die Möglichkeit erlangt, einen Ton derMelodie einigermaassen unabhängig von dem ihn begleitendenAkkorde zu erhallen.

Hiermit ist auch sogleich eine Beweglichkeit in die Vorhalt-stimme gekommen, die uns lange nicht mehr zu Gebote stand;man vergleiche darüber nur den Alt des vorigen Beispiels mit frü-hem Slimmgebilden. Und diese Beweglichkeit ist eine weit ge-haltreichere, als das blosse Herumfahren der harmonischen Figuri-rung (S. 57) in den Akkordlönen.

Zugleich sehen wir mittels der Vorhalte unsre Stimmeneigenthiimlicher und unterscheidbarer ausgebildet; nicht blos durchfliessendern diatonischen Gang und eigenthümliche Bewegung,

k) Gen. B. Die Bezifferung von No. 337 würde nach der Anmerkung i(S. 25?) so

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T7« H

r*i

C "

1 e

4398 43 987 98

zu setzen sein, oder noch deutlicher indem man auch die Vorbereitungs-intervalle bezeichnete,

r*î

-e

8 435 98 8 43598 7 43

5 5

8 3

oder gar, wie hier im fünften und sechsten Takte, den Gang jeder Stimme inZiffern andeutete.